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JULIA VON CHAMIER
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WAS LICHT IST

 

Licht ist ein elektromagnetisches Wellenlängengemisch. Es besteht aus elektromagnetischen Schwingungen unterschiedlicher Wellenlängen, welche von Billionsteln von Wellen pro Millimeter bis hin zu mehreren Kilometern pro Wellenlänge reichen.  

Der für den Menschen sichtbaren Wellenlängenbereich von 380 – 780 nm (Nanometern), macht nur etwa  3 Prozent des gesamten Wellenlängenbereich aus. Die Sonne sendet ein weitaus größeres Lichtspektrum (Radiowellen, Infrarot-, Ultraviolett- und Röntgenstrahlen). Unsere Atmosphäre wirkt hier wie ein Filter, der den größten Teil der Sonnenstrahlung von der Erdoberfläche abschirmt. Durchgelassen wird ein Teil der der UV-Strahlung (ab 290 nm = UV-B),das sichtbare Licht (380 -780 nm) und Infrarot (ab 700 nm).  

Ohne diese Wellenlängen wäre organisches Leben auf der Erde nicht möglich. Das sichtbare Licht ist erscheint uns einfach weiß, besteht aber aus einer Vielzahl von Spektralfarben. Licht fällt als primäres Licht in Beleuchtungsstärke (E), gemessen in Lux, auf eine Fläche oder ein Objekt, von der es,  je nach Oberflächenbeschaffenheit und nach Farbe (Farbreiz) moduliert und reflektiert, als sekundäres Licht in Leuchtdichten (cd/qm) in unserem Auge sichtbar wird. Man sieht also nicht die Energie der Beleuchtungsstärken, sondern die informationshaltigen Leuchtdichten aus der reflektierten Umgebung.

Unter dem Begriff Spektrum, versteht man die Stärke der Strahlung in den einzelnen Wellenlängenbereichen. Das Spektrum einer Strahlung gibt an, aus welchen Anteilen es zusammengesetzt ist. Sind alle Wellenlängen vorhanden, bezeichnet man das als kontinuierliches Spektrum. Sind nur einzelne Wellenlängen vorhanden, werden diese oft nur in einzelnen Blöcken (Banden) dargestellt. Licht, welches in nur einer Wellenlänge strahlt, wird als monochromatisches Licht bezeichnet.

Doch ist Licht alleine nicht sichtbar.  Licht fällt als primäres Licht in Beleuchtungsstärke (E), gemessen in Lux, auf eine Fläche oder ein Objekt, von der es, je nach Oberflächenbeschaffenheit und nach Farbe (Farbreiz) moduliert und reflektiert, als sekundäres Licht in Leuchtdichten (cd/qm) in unserem Auge sichtbar wird.  Man sieht also nicht die Energie der Beleuchtungsstärken, sondern die informationshaltigen Leuchtdichten aus der reflektierten Umgebung.