I F L_ L I C H T

Das Spektrum des Lichts in der Natur verändert sich im Laufe eines Tages. Die oben gezeigte Darstellung zeigt das Licht eines Morgens im Sommer in den Alpen, vom Sonnenaufgang bis Tagesanbruch im 15minütigen Abstand gemessen (von vorne nach hinten dargestellt). Es ist erkennbar, dass der Morgen mit stark ausgeprägtem kurzwelligem Licht beginnt, während ide langwelligen Bereiche mit gering ausgeprägt sind. Diese Blauanteile sind beispielsweise zur Unterdrückung der Melatoninproduktion ausschlaggebend. Bei Tagesanbruch soll also diese Hormonproduktion unterdrückt und abgeschlossen sein. Die hohen Beleuchtungsstärken verstärken diesen Effekt. Am Abend hingegen, verhält es sich nahezu umgekehrt. Jede Wellenlänge im kontinuierlichen lückenlosen Spektrum hat für den Menschen eine Bedeutung. Und das eben zu seiner Zeit. So wirken die kurzwelligen Wellenlängen des Lichts zu Tagesbeginn beispielsweise Leistungssteigernd und aktivierend auf Konzentration, Reaktion, Ausdauer und Schnelligkeit, aber auch als Antidepressiva und die Nerven stärkend. Es sind die Wellenlängen für die Seele. Der mittlere Wellenlängenbereich wirkt weiter verstärkend auf den Geist auf den Geist und baut sich mit zunehmenden Fortschreiten des Tages verstärkt auf ("Der Tag wird aufgefüllt").
Neigt sich der Tag zum Abend hin, reduziert sich der kurzwellige Bereich und der langwellige steigt an. Es sind die warmen Wellenlängen für den Körper, die der Enspannung und der Regeneration dienen. Durch unser heutiges Gebäudedasein erleben wir diese Wellenlängen in ihrer Fülle und Intensität leider kaum mehr. Vor allem nicht in der jeweiligen Zusammensetzung (Vollspektrum) zu den eigentlich von der Natur her vorgesehenen Zeiten (circadianaer Rhythmus).
JULIA VON CHAMIER® plant darum mit ihrem Licht- und Raumplaungskonzept NATUR IM RAUM®, NATURE IN ROOM® durch entsprechend abgestimmte Raumoberflächen, Materialien sowie durch Tageslichtumlenkung und unterschiedliche eingesetzten Lichtquellen, Sekundärspektren in für den Menschen ausschlaggebenden (Mindest-)Intensitäten, die dem idealen Licht der Natur möglichst nahe kommen. Gleichzeitig werden damit ästhetische ansprechende Räume in gutem behaglichen Licht geschaffen, in denen der Mensch Wohlbehagen nicht nur visuell empfindet, sondern auch physisch erlebt.